Gut sein dank Gutschein

Schülerhilfe kooperiert mit Bibliothek Neustadt Kindern Bildung zu vermittelnund das Lesen zu fördern ist den Mitarbeiterinnen der Bibliothek Neustadt ein wichtiges Anliegen.
Da kommt das Kooperationsangebot von Nico Kühnhold, Inhaber der im September eröffneten Schülerhilfe Dresden-Neustadt, Königsbrücker Straße 28–30, gerade
richtig. Er sponsert fünf Kindern der 19.Grundschule für ein halbes Jahr Lernstipendien. Zweimal in der Woche können sie künftig in den Fächern Mathematik und Deutsch Defzite abbauen. „Diese Kinder haben keinen Anspruch auf das Bildungspaket. Ihnen würde jedoch eine individuelle Hilfe gut tun, die wir in dieser Form in der Schule nicht leisten können. Sie
brauchen zum Teil einfach etwas Unterstützung, um ihre Ausdauer und Konzentration zu verbessern. Außerdem sollen sie wieder mehr Lernfreude erfahren“, erzählt Martina Brandt, Schulleiterin der 19.Grundschule. In ihrer Schule lernen Kinder aus 20 Nationen. Sie hat sich aber mit ihrem Lehrerteam bewusst für Kinder entschieden, die nicht aus Familien mit Migrationshintergrund
kommen. Martina Brandt würde es begrüßen, wenn die Kooperation mit der Schülerhilfe Dresden-Neustadt künftig ausgebaut wird.
Zwischen der Bibliothek Neustadt und der 19. Grundschule besteht seit vielen Jahren eine enge Zusammenarbeit. So überreichte Nico Kühnhold im Beisein der Eltern der Kinder die Gutscheine auch in der Bibliothek. Während die Luftballonfee für die Kinder Figuren aus Luftballons bastelte, führte Zsofia Röhr, verantwortlich für die Öffentlichkeitsarbeit der Bibliothek Neustadt, die Eltern durch die Bibliothek und machte sie mit dem vielfältigen Angebot vertraut. Anschließend lernten Eltern und Kinder die Räume der benachbarten Nachhilfeeinrichtung kennen. Die
Zielstellungen für die Schülerhilfe werden gemeinsam mit den Eltern und dem Kind besprochen. Diese können sich sowohl auf eine Verbesserung  der Noten beziehen, als auch darauf, dass die Kinder wieder Spaß am Lernen  finden und ihr Selbstbewusstsein gestärkt wird. (ct)

Artiel erschien in der „Neustadt Zeitung“